Florian Kollmann begrüßt den Arbeitskreis Wissenschaft, Forschung und Kunst in seinem Wahlkreis – Haushaltsberatungen, Austausch mit regionalen Akteur*innen und Besuche am Universitätsklinikum Heidelberg.
Heidelberg, den 20. Oktober 2026 Der Arbeitskreis Wissenschaft, Forschung und Kunst der Grünen Landtagsfraktion hat am 19. und 20. Oktober seine Herbstklausur in Heidelberg abgehalten. Dazu begrüßte Florian Kollmann MdL, direkt gewählter Abgeordneter für Heidelberg und Sprecher für Universitätsmedizin, seine Fraktionskolleg*innen aus dem ganzen Land in seinem Wahlkreis. Im Mittelpunkt standen die Beratungen zum Landeshaushalt 2027 und die strategische Jahresplanung. An den Haushaltsberatungen nahmen auch Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Staatssekretärin Neşe Erikli teil. Gemeinsam wurden aktuelle Herausforderungen und Perspektiven für Wissenschaft, Forschung und Kunst diskutiert.
„Heidelberg ist ein herausragender Wissenschafts- und Gesundheitsstandort. Hier zeigt sich, wie eng exzellente Forschung, innovative Medizin und die Versorgung der Menschen miteinander verbunden sind. Es freut mich sehr, dass wir unsere Herbstklausur hier abhalten und die Stärken der Region Heidelberg-Mannheim gemeinsam in den Blick nehmen konnten“, sagt Kollmann.
Das Programm verband politische Beratungen mit vielfältigen Einblicken vor Ort: Bei einer Führung durch die Sammlung Prinzhorn beschäftigten sich die Abgeordneten mit der Verbindung von Kunst, Psychiatrie und Gesellschaft. Ein Stakeholder-Dinner mit neun Vertreter*innen aus Wissenschaft, Forschung, Innovation und Hochschule bot Gelegenheit zum regionalen Austausch. Am zweiten Tag besuchte der Arbeitskreis das Universitätsklinikum Heidelberg. Auf dem Programm standen unter anderem das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT), ein GMP-Labor zur Herstellung von CAR-T-Zellen und ein Gespräch mit Vertreter*innen des Klinikumvorstands.
„Die Universitätsklinika sind unverzichtbar für die Gesundheitsversorgung und die medizinische Forschung. Heidelberg zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in der Verbindung von Spitzenforschung und klinischer Praxis steckt. Damit Innovationen den Patient*innen zugutekommen, brauchen wir verlässliche Rahmenbedingungen und gezielte Investitionen“, betont Kollmann. Für den Heidelberger Abgeordneten bietet insbesondere die Medizintechnik große Chancen für Baden-Württemberg: „Wir haben das Potenzial, die Medizintechnik zu einer neuen Leitindustrie unseres Landes weiterzuentwickeln. Hier können innovative und hochattraktive Unternehmen entstehen, die hochwertige Arbeitsplätze schaffen und wissenschaftliche Erkenntnisse in konkrete Anwendungen für die Patient*innen übersetzen. Dafür brauchen wir nicht nur Investitionen in Forschung und Infrastruktur, sondern auch mehr Bewusstsein in der Öffentlichkeit für die Bedeutung und die wirtschaftlichen Chancen dieser Branche.“
Haushalt 2027: Investitionen in Hightech und Gesundheitsinfrastruktur
Der Haushaltsentwurf des Landes für 2027 sieht unter anderem weitere zwölf Millionen Euro für die Hightech-Strategie vor. Hinzu kommen Investitionen in die Gesundheitsinfrastruktur, darunter beispielsweise 48 Millionen Euro für den Klinikverbund Mannheim-Heidelberg und 36 Millionen Euro für die Universitätsmedizin. Die Klausur bot Gelegenheit, aktuelle haushaltspolitische Fragen mit konkreten Einblicken in die regionale Wissenschaft und Spitzenmedizin zu verbinden. Die gewonnenen Eindrücke und der Austausch mit den Akteur*innen vor Ort fließen in die weitere parlamentarische Arbeit des Arbeitskreises ein.







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