26.04.2012
Leben im Netz – grenzenlose Freiheit oder digitale Illusion?
Podiumsdiskussion mit Jens Best (Blogger) und Dirk von Gehlen (jetzt.de). Moderation: Caja Thimm.
Donnerstag, 26. April 19 Uhr
Deutsch Amerikanisches Institut (DAI)
Ist diejenige freier, die alles offen legt und teilt oder derjenige, der kontrolliert, was er lieber verbergen will? Wollen wir also eine Freiheit, in der weder Einzelpersonen noch Staaten Informationen verbergen oder eine regulierte Freiheit, in denen Persönlichkeits-, Eigentums- und Geheimhaltungsrechte als notwendige Voraussetzung für eine freiheitliche Ordnung begriffen werden? Diese und andere Fragen diskutieren Jens Best und Dirk von Gehlen miteinander und mit dem Heidelberger Publikum sowie Online mit allen Interessierten.
Der Netzaktivist und Fotograf Jens Best ist Verfechter einer digitalen Öffentlichkeit – und entpixelt deshalb von ihren Besitzern unkenntlich gemachte Häuser in Google Street View. Auch der Journalist Dirk von Gehlen nimmt sich ungewohnte Freiheiten. Mit seinem Buch „Mashup. Lob der Kopie“ untersucht er Geschichte und Nutzen des Abschreibens.
Bündnis 90/Die Grünen wollen mit ihren beiden Gästen diskutieren, wie eine digitale Gesellschaft demokratisch und bürgernah gestaltet werden kann. Ist absolute Transparenz das richtige Rezept? Sind Eigentum und Informationelle Selbstbestimmung nicht auch im Netz ein unabdingbarer Bestandteil bürgerlicher Freiheiten? Sind soziale Netze ein Mittel für Teilhabe oder eher nur Pseudopartizipation mit viel Gerede um Nichts? Die Moderation der Diskussion übernimmt Caja Thimm als Professorin für Online-Medien.
Die Veranstaltung „Leben im Netz – grenzenlose Freiheit oder digitale Illusion?“ ist die Auftaktveranstaltung zu einer Reihe von Veranstaltungen des Arbeitskreises Digitale Gesellschaft in Heidelberg.











