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14.04.2010

Zukunft des Heidelberger Gebärzimmers

Stadtblattartikel von Beate Deckwart-Boller vom 14. April 2010

Das Heidelberger Gebärzimmer, eine feste Institution seit mehr als 25 Jahren, ist über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt. Hier finden viele werdende Eltern, was sie sich vor, während und nach der Geburt wünschen. Die Betreuung und Begleitung ist sehr individuell, für die einzelne Familie maßgeschneidert sozusagen. Und im Notfall steht die Frauenklinik mit ärztlichem Personal und modernster Technik zur Verfügung.

Eine solche Einrichtung ist für jede Stadt ein Glücksfall, sollte man meinen. Aber anstatt sich mit diesen Lorbeeren zu schmücken, erwägt die Universitätsfrauenklinik ernsthaft, sich mit Umzug in die neue Frauenklinik vom Gebärzimmer zu verabschieden. Angeblich stehen für das Gebärzimmer im Neubau der Klinik keine Räumlichkeiten zur Verfügung.

Obwohl von Anfang an klar war, dass das Gebärzimmer mit umziehen will und konzeptionell auch an der Frauenklinik bestens angesiedelt ist. Es drängt sich vielmehr der Verdacht auf, dass die Spitze der Frauenklinik nur auf den Moment gewartet hat, das bei ihr nur geduldete Gebärzimmer endlich loswerden zu können.

Dabei haben sich viele Ärztinnen und Ärzte der Universitätskliniken für die Geburt ihrer eigenen Kinder selbst das Gebärzimmer ausgesucht und waren sehr zufrieden damit. In diesem Falle hieße das von uns bekannte Sprichwort: Wo ein Wille ist, ist auch ein Gebärzimmer. Und mit Gebärzimmer kann die Frauenklinik nur gewinnen, ohne aber würde sie einen wichtigen Baustein verlieren.

Mehr Infos unter www.hd-gebaerzimmer.de.


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